Rundmail 64 vom 31. März 2016

  • Gebündelte Kräfte in Zentralredaktionen
  • Ombudsleute: Im Prinzip ja …
  • Diskriminierungsschutz im Pressekodex bleibt
  • Presserat mit neuer Beschwerdeordnung
  • Zeitungstrends liegen im Digitalen
  • Perspektiven im journalistischen Blick
  • Weiteres Netzwerk der Investigativen
  • Flüchtlingsberichte im Ländervergleich
  • Trainingsprogramm für Exil-Journalisten
  • „Bild“-Pranger vom Gericht sanktioniert
  • LfM-Stiftung unter neuem Markenzeichen
  • Datenjournalismus in der Ausbildung
  • Journalisten-Schule: Es soll weitergehen
  • Schweiz: Rangliste der Medienqualität
  • Qualität persönlich

 

    Achtes IQ-Herbstforum am 12. Oktober 2015

    Qualität hat ihren Preis – Journalismus finanzieren

    Beim Achten Herbstforum der Initiative Qualität im Journalismus (IQ) haben am 12. Oktober in Berlin etwa hundert Medien-Experten über alternative Modelle der Medienfinanzierung diskutiert. Das Internet stellt zunehmend klassische Geschäftsmodelle für journalistische Inhalte in Frage. Vor dem Hintergrund sinkender Erlöse auf vielen Leser-  und Werbemärkten wurden im Berliner Funkhaus des Deutschlandradios Stiftungs- und Genossenschaftsmodelle erörtert. Auf der Tagesordnung der von Werner Lauff moderierten Veranstaltung standen aber auch Möglichkeiten und Grenzen von Crowdfunding (Schwarmfinanzierung) und staatlicher Förderung sowie neue digitale Strategien.

    Der Intendant des Deutschlandradios, Willi Steul, sagte zum Auftakt der Tagung, die klassischen Medien erlebten derzeit einen „so nie gekannten wirtschaftlichen Druck“. Grundsätzlich aber halte er staatliche Subventionen aus ordnungspolitischen Gründen für „hochgradig problematisch“. Stephan Ruß-Mohl bezeichnete einen staatlich finanzierten Journalismus gar als „völlig abwegig“. Der Professor für Kommunikationswissenschaft an der Universität Lugano analysierte, der Journalismus befinde sich in einem „Schrumpfungsprozess“. Für Hoffnungen, Qualitätsjournalismus lasse sich künftig komplett durch Spenden, Stiftungen oder Crowdfunding finanzieren, bestehe wenig Anlass, urteilte Ruß-Mohl. So entsprächen etwa Spenden in Deutschland nur 0,1 Prozent des Bruttosozialproduktes und flössen vor allem in humanitäre Projekte. Stiftungen könnten eine dauerhafte Finanzierung journalistischer Angebote schon deshalb nicht leisten, weil sie meist auf spektakuläre Projekte ausgerichtet seien, urteilte der Kommunikationswissenschaftler, der auch das European Journalism Observatory leitet.

    Gleich mehrere Experten appellierten beim IQ-Herbstforum an die Politik, Journalismus müsse künftig als gemeinnützig anerkannt werden

    Christian Humborg, Geschäftsführer des Recherchebüros Correct!v, forderte eine entsprechende Änderung des Anwendungserlasses zur Abgabenordnung. Alexander von Streit, Chefredakteur und Mitinitiator des Online-Magazins Krautreporter, sagte, er glaube nicht, dass Journalismus per se gemeinnützig sein müsse. Aber er sei davon überzeugt, dass gemeinnütziger Journalismus möglich sein müsse. Ähnlich äußerte sich auch Hermann-Josef Tenhagen, Chefredakteur des gemeinnützigen Online-Verbrauchermagazins Finanztip. Darüber hinaus dürften nicht unterschiedliche Mehrwertsteuersätze für Print- und Online-Medien bestehen, kritisierte Tenhagen, dessen gemeinnütziges Online-Angebot der Verbraucherberatung dient und vor allem über Affiliate-Links finanziert wird. Moritz Tschermak berichtete als Gründungschefredakteur des medienkritischen Watchblogs topfvollgold, dass die Gemeinnützigkeit dieses Projektes nur erreicht werden konnte, weil die Macher auch Bildungsveranstaltungen zum Thema Medienkritik anbieten.

    „Stiftungen sind nicht dafür da, erodierende Geschäftsmodelle zu heilen“, warnte Jens Rehländer davor, allzu stark auf das Stifter- Engagement zu setzen. Der Leiter der Kommunikationsabteilung der Volkswagenstiftung berichtete, der Expertenkreis Stiftungen & Qualitätsjournalismus im Bundesverband Deutscher Stiftungen werde sich künftig dafür einsetzen, dass in der Öffentlichkeit der Wert journalistischer Produkte wieder bewusster gemacht werde. Auch Marlis Prinzing, Professorin an der Macromedia-Hochschule in Köln, appellierte an alle Beteiligten, sie müssten den öffentlichen Stellenwert von relevantem Journalismus deutlicher machen. Simone Jost-Westendorf leitet seit Juni die neue LfM-Stiftung Vielfalt und Partizipation in Düsseldorf. Sie umriss das Potenzial dieser Stiftung wie folgt: „Wir können den lokalen Journalismus nicht retten, aber zu Kooperationen anregen.“

    Zu denen, die beim IQ-Herbstforum alternative Finanzierungsmodelle vorstellten, gehörten auch Philipp Schwörbel, Gründer des Berliner Lokalblogs Prenzlauer Berg Nachrichten, und Konny Gellenbeck. Die Projektleiterin des taz-Genossenschaftsmodells schilderte, wie die linksalternative tageszeitung erfolgreich darauf setzt, dass Unterstützer/innen Genossenschaftsanteile zeichnen oder freiwillig für Online-Inhalte zahlen. Bascha Mika, Chefredakteurin der Frankfurter Rundschau, und Florian Kranefuß, Geschäftsführer der Tagesspiegel- Gruppe, gaben Einblicke in die digitalen Geschäftsmodelle der Zeitungsverlage. Beide erklärten, dass die Zahlungsbereitschaft der Internetnutzer für Paywall-Erfolge zu gering sei. Außer den klassischen Bereichen Werbung und Vertrieb würden Medienhäuser ein Bündel neuer Geschäftsmodelle erschließen. Dabei handle es sich um Veranstaltungen oder Newsletter zu Spezialthemen, um E-Paper-Ausgaben und andere Nischenprodukte.

    Ralf Bremer, Leiter Politische PR bei Google Deutschland, erläuterte, wie die neue Google Digital News Initiative den Journalismus unterstützen will. Außer einem Innovationsfonds gebe es auch Produkt- Kooperationen. Entsprechende Fördermodelle würden in Kürze öffentlich gemacht. „Die Diskussion über die Finanzierung des Journalismus geht weiter“, sagte IQ-Sprecherin Ulrike Kaiser am Ende der Veranstaltung voraus. Das Thema gewinne an Dynamik.

    Matthias Kurp

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    Programm

    Dokumentation der Veranstaltung

    Kontakt: Ulrike Kaiser, IQ-Sprecherin

    Weitere Informationen: Bisherige IQ-Herbstforen

    IQ-Fachkonferenz zur Journalistenausbildung

    Die Besten gewinnen: Markt und Möglichkeiten

    Wie sieht eine zukunftsfähige Ausbildung für Journalistinnen und Journalisten aus? Mit dieser Frage beschäftigt sich die Ausbildungskonferenz der Initiative Qualität im Journalismus am Dienstag, 3. März 2015, in Bonn.

    Die IQ-Partner BDZV, DJV, dju und Fachgruppe Journalistik in der DGPuK möchten mit dieser Konferenz innovative Projekte vorstellen und diskutieren. Dazu laden wir alle an der Ausbildung interessierten Journalistinnen und Journalisten, Ausbilder, Wissenschaftler und Medienunternehmer herzlich ein – auch schon zu ersten Begegnungen und Gesprächen am Vorabend beim Get together im Post-Tower. (weiter>>)

    Programm als pdf-Download

    Dokumentation:

    - Hier geht es zur Dokumentation.  

    - Ausbilder/innen an Tageszeitungen: Ergebnisse einer Befragung für die 
      IQ-Ausbildungskonferenz von Prof. Dr. Beatrice Dernbach und Prof. Dr. Klaus Meier


    Kontakt: hob@djv.de, Tel. 0228/20172-18

    Siebtes Herbstforum der Initiative Qualität: 14. Oktober 2013

    Qualität der Qualifikation –
    Impulse zur Journalistenausbildung

    Journalistinnen und Journalisten brauchen mehr denn je eine fundierte Ausbildung, um ihre Aufgaben kompetent und professionell wahrnehmen zu können. Das stellt hohe Anforderungen an die Anbieter von Aus- und Weiterbildung – an die Medienunternehmen mit ihren Volontariaten ebenso wie an Hochschulen und Akademien. Mit welchen Konzepten reagieren sie auf Veränderungen in der Medienbranche, auf Digitalisierung, Social Media und neue Strukturen des Arbeitsmarktes? (Wie) muss sich Ausbildung neuorientieren, um auf die Medienzukunft vorzubereiten?

    Programm als pdf-Download

    Dokumentation als pdf-Download

    Kontakt: hob@djv.de, Tel. 0228/20172-18

     

    Sechstes Herbstforum der Initiative Qualität am 10. Oktober 2011 in Berlin

    Qualität im Blick – Medienkritiker und Ombudsleute

    Die Qualität des Journalismus hängt wesentlich davon ab, wie kritisch die Medien sich selbst betrachten, wie transparent sie die eigene Branche darstellen und wie sie öffentlich mit Kritik umgehen. Beim Sechsten Herbstforum der Initiative Qualität im Journalismus (IQ) loteten Wissenschaftler und Journalisten am 10. Oktober in Berlin die Potenziale von Medienkritik und Medien(selbst)kontrolle aus. Am Rande der Veranstaltung gründeten Leseranwälte und Ombudsleute deutscher Zeitungsverlage eine Arbeitsgemeinschaft, in der Erfahrungen ausgetauscht und neue Modelle entwickelt werden sollen, um Plattformen und Verfahren für den Umgang mit Leserbeschwerden zu schaffen.

    Der Intendant des Deutschlandradios, Willi Steul, betonte in einem Grußwort, wie wichtig die kontinuierliche Qualitätssicherung für den Journalismus ist. Dabei komme auch der Medienkritik eine wichtige Funktion zu. Bei einer Panel-Diskussion gaben Medienfachjournalisten Einblicke in ihre tägliche Arbeit. Sie erklärten, ihr wichtigstes Ziel sei es, das Mediengeschehen transparent abzubilden. Die Redaktionsleiter von epd medien und Funkkorrespondenz, Diemut Roether und Dieter Anschlag, berichteten, eine kontinuierliche und gründliche Analyse der Branche falle angesichts sinkender Etats und schrumpfender Redaktionen immer schwerer.

    Ulrike Simon, die für die Berliner Zeitung und die Frankfurter Rundschau schreibt, kritisierte, manchmal würden Medienseiten oder -magazine auch instrumentalisiert, um für eigene medienpolitische Ziele zu kämpfen. Als Beispiel dafür nannte die Fachjournalisten bei der Expertendiskussion Themen wie Rundfunkgebühren, Tagesschau-App oder auch der Verflechtung großer Medienkonzerne. Sissi Pitzer, die für das Medienmagazin des Bayerischen Rundfunks verantwortlich ist, empfahl eine zurückhaltende Berichterstattung in eigener Sache. „Man sollte einen Unterschied machen, wenn man selbst betroffen ist oder der Verdacht entstehen könnte, dass man vom eigenen Haus missbraucht wird“, warnte schließlich Ulrike Simon.

    Tobias Eberwein, der sich als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Journalistik der TU Dortmund mit dem Thema Medienkritik beschäftigt, erklärte, vor allem das Internet könne sich als wertvolle Aufklärungsplattform in Medienfragen erweisen. In vielen Fällen fehle es aber noch an geeigneten Angeboten, die zum Korrektiv werden könnten, wenn die Branche zu wenig oder verzerrt über sich selbst informiere. „Ich finde, dass viel zu wenig erklärt wird“, forderte Daniel Fiene, Medienfachjournalisten müssten noch konsequenter aus der Sicht der Mediennutzer berichten. Der Gründer des Blogs „Was mit Medien“ produziert unter anderem wöchentlich ein halbstündiges Audio-Magazin. Es gehe darum, Zusammenhänge zu erklären. Genau dies aber sei schwierig, wenn es sich um komplexe Themen handle, die Namen wie „Rundfunkänderungsstaatsvertrag“ oder „Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten“ tragen, wandte Dieter Anschlag ein.

    Wie zeitgemäßer Journalismus in Zeiten von Web 2.0 und Online-Communities aussehen kann, haben bei der Tagung im Berliner Funkhaus des Deutschlandradios Céline Lauer und Silke Mülherr gezeigt. Beide entwickelten in der Axel-Springer-Akademie Ideen und Konzepte, die beweisen, dass crossmediale Aufbereitung die journalistische Qualität verbessern kann. So zeigte etwa die Jungredakteurin Céline Lauer Beispiele für digitales Storytelling. Dabei werden Texte im Internet um Bild- und Audio-Elemente angereichert. Hinzu kommen interaktive Grafiken und Flash-Animationen („Gamification“). Silke Mülherr, die bei der Axel-Springer-Akademie als Volontärin arbeitet, stellte ein Online-Projekt vor, bei dem während der Fußballweltmeisterschaft 2011 Reportagen und Berichte allein auf der Grundlage öffentlich zugänglicher Social-Media-Quellen erstellt worden waren. Twitter oder Facebook böten meist schneller vielfältiges Material als dies andere Quellen könnten. Hinzu kämen geringe Kontaktkosten und eine große Transparenz durch Interaktionsmöglichkeiten – Social Media als wertvolle Ergänzung zu klassischen Quellen.

    Wichtig für die journalistische Qualitätssicherung sind auch Kontaktstellen zwischen Publikum und Redaktionen. So haben inzwischen etwa zwölf deutsche Tageszeitungen sogenannte Leseranwälte oder Ombudsleute eingeführt. Dabei handelt es sich um Mitarbeiter oder externe Experten, die sich mit Leserbeschwerden auseinandersetzen oder die Inhalte der eigenen Zeitung von sich aus kritisch überprüfen. Ihr Aufgabenspektrum reicht vom Leser-Service über den Leser-Anwalt bis zum Schiedsrichter in rechtlichen Fragen. Anton Sahlender, der seit sieben Jahren Ombudsmann der Main-Post in Würzburg ist, hat seine Tätigkeit inzwischen in mehr als 370 Kolumnen dokumentiert. Wichtig sei, dass Ombudsleute unabhängig blieben, betonte er.

    Kerstin Dolde, die in ähnlicher Funktion bei der Frankenpost in Hof arbeitet, sagte, es gehe vor allem darum, den Kontakt zu den Lesern nicht zu verlieren. Dies sei umso wichtiger in Zeiten, in denen viele Lokalredaktionen geschlossen würden. Heinrich Kintzi, der sich im Konfliktfall um einen Interessenausgleich für die Leser der Braunschweiger Zeitung kümmert, empfahl eine enge Zusammenarbeit zwischen Ombudsleuten und Redaktionen. Der niederländische Professor Huub Evers wies darauf hin, Ombudsstellen könnten den Verlagen oft auch gerichtliche Auseinandersetzungen ersparen.

    Die am Rande der Veranstaltung gegründete neue Arbeitsgemeinschaft deutscher Presse-Ombudsleute will gemeinsame Standards entwickeln. „Das dient der journalistischen Kultur“, lobte Tagungsmoderator Werner Lauff. Auch Christian Höppner, der als Generalsekretär des Deutschen Musikrates den RTL-Programmausschuss leitet, befürwortete einen Zusammenschluss der Ombudsleute. Allerdings sei eine Ombudsstelle bei RTL derzeit nicht denkbar.

    Fazit von IQ-Sprecherin Ulrike Kaiser: „Es kann gar nicht genügend über Qualität in den Medien geredet werden, wenn es denn nicht beim Reden bleibt...“

    Matthias Kurp

    Die Dokumentation des IQ-Herbstforums 2011 ist hier abrufbar.

     

    Pressemitteilung vom 11. April 2008

    Initiative Qualität plädiert für Ombudsleute in den Medien 

    Bonn, 11.04.2008 - Die "Initiative Qualität im Journalismus" (IQ) setzt sich für mehr Ombudsleute in den Medien ein. Nach Ansicht von IQ sind Ombudsleute ein Faktor der Qualitätssicherung. Die erfolgreichen Systeme der Medienselbstkontrolle und der gesetzlichen Medienaufsicht würden durch Ombudsleute ergänzt und gestärkt.

    In Bonn hat IQ "Sieben gute Gründe für Ombudsleute in den Medien" vorgestellt (Wortlaut im Anschluss).

    Volker Hummel, Sprecher der "Initiative Qualität im Journalismus", sagte aus diesem Anlass: "Ombudsleute in den Medien leisten wertvolle Vermittlungsdienste zwischen dem Publikum und der jeweiligen Redaktion. Sie stärken damit die Glaubwürdigkeit der Qualitätsmedien und fördern intern die Diskussion unter den Medien-verantwortlichen."

    IQ setzt sich dafür ein, dass Ombudsleute die Ergebnisse ihrer Arbeit in einer eigenen Kolumne bzw. Sendung veröffentlichen.

    Pressemeldung zum herunterladen (Pdf-Dokument)

     

     

    Pressemeldung vom 12. Januar 2007

    Verein Qualität im Journalismus international vernetzt

    Erstmals haben sich am 11. Januar in Zürich die drei Initiativen "Qualität im Journalismus" aus Deutschland, Österreich und der Schweiz zu einem Erfahrungsaustausch getroffen. Sie haben dabei festgestellt, dass ihre Ziele und Initiativen, zur Qualitätsdebatte und Qualitätsförderung im Journalismus beizutragen, grundsätzlich gleich sind. Der Erfahrungsaustausch konnte gegenseitig Anregungen vermitteln, und es wurde eine Agenda von möglichen gemeinsamen Aktivitäten entworfen. Zuoberst stehen dabei Themen wie Aus- und Weiterbildung, medienethische Verantwortung, Umgang mit wirtschaftlichem und politischem Druck auf die Redaktionen, Berufsbild sowie die Ressourcen und Infrastrukturen als Qualitätsfaktoren.
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    Pressemeldung vom 29. September 2006

    IQ: "Bürgerreporter" - ein Qualitätsrisiko
    Pressemeldung zum herunterladen (Pdf-Dokument)
     

     

    Pressemeldung vom 9. Juni 2006

    IQ gegen Werbung mittels Namensnennung

    Gegen eine zunehmende Kommerzialisierung von Sprache hat sich die Initiative Qualität im Journalismus (IQ) auf ihrer gestrigen Sitzung in Bonn gewandt. Immer mehr Einrichtungen (z. B. Stadien) und Ereignisse (z. B. Bundesliga) von öffentlicher Bedeutung würden zu Werbezwecken mit neuen Namen versehen. IQ würde sich gegen jeden Versuch wehren, Journalisten zur Verwendung solcher Bezeichnungen in der Berichterstattung zu zwingen, da dies einer Zensur gleichkäme.
    Pressemeldung zum herunterladen (Pdf-Dokument)

    Kontakt zu IQ über:

      Schrift
    validator.w3.org